Bloggen ist eine sehr gute und einfache Möglichkeit wie Du Deine Erfahrungen und Dein Wissen mit anderen teilen kannst. Zusätzlich hast Du die Möglichkeit suchanfragenstarke Keywords unterzubringen in eigenen Blog-Beiträgen, die Du sonst nicht in den Texten Deiner Dienstleistungen oder Produkten unterbringen kannst. Wie Du mit WordPress einen eigenen Blog erstellen kannst, erfährst Du in diesem Artikel.

Schritt 1. Blog-Setup

In der heutigen Zeit wissen wohl fast 98% aller angehenden Webseitenbetreiber, dass WordPress die richtige Wahl ist bei einer Blog-Software. Es gibt zwar auch andere Plattformen, die es behersschen eine Blog-Sektion einzufügen, aber WordPress ist hier schon der unangefochtene Platzhirsch.

Warum ein WordPress Blog?

WordPress ist kostenlos und unendlich erweiterbar. Du kannst Plugins installieren, Dein Blog-Design anpassen und vor allem ohne Einschränkungen Deinen Blog gestalten. WordPress ist auch die Website-Plattform Nummer eins und wird von einem Großteil der erfolgreichen Blogs verwendet. 36% aller Websites im Internet verwenden WordPress! Das nenne ich mal eine Hausnummer. Die Vielseitigkeit, die WordPress im Laufe der letzten Jahre bekommen hat (Internetpräsenz, Online-Shop Funktionalität usw.) ermöglichen viele Fassaden innerhalb eines einzigen Systems.

Jetzt frägst Du Dich vielleicht, warum WordPress kostenlos ist? Wo ist der Haken? Es gibt keinen Haken. Es ist kostenlos, da Du das Setup selbst durchführst und die Webseite selbst hosten musst. Mit anderen Worten, Du brauchst einen Domainnamen und Webhosting und womöglich jemanden, der für Dich das Ganze konfiguriert und das Design anpasst. Wende Dich deshalb an einen WordPress-Experten.

Schritt 2. WordPress Installation

Zunächst musst Du WordPress installieren und Dich anmelden. Sobald WordPress eingerichtet ist, kannst Du das Erscheinungsbild Deines Blogs anpassen, um es zu Deinem eigenen zu machen und mit dem Bloggen zu beginnen.

Schritt 3. Wähle Dein WordPress-Theme (Design)

Das visuelle Erscheinungsbild Deines WordPress-Blogs wird durch Themes gesteuert. Es gibt einige Portale, die eine unendliche Vielzahl an Designs anbieten. Achte hier bitte darauf, dass Dich diese nicht einschränken bei einer späteren SEO-Optimierung.

Das Anpassen des Designs Deines Blogs ist bei weitem einer der aufregendsten und lohnendsten Aspekte bei der Erstellung Deines WordPress-Blogs. Es gibt unendliche Möglichkeiten bestehende Themes anzupassen. Zusätzlich kannst Du auch dein individuelles Design von einem Profi designen lassen und dies dann in ein Theme umwandeln passen durch einen Programmierer. Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Es gibt Tausende von vorgefertigten WordPress-Themes, die Du auf Deiner Seite installieren kannst. Einige von ihnen sind kostenlos, während andere bezahlt werden müssen. Du kannst Dein Theme ändern indem Du in Deinem WordPress-Dashboard auf Darstellung »Theme klickst. Klicke dann auf die Schaltfläche Neu hinzufügen.

Nun kannst Du aus über 7.400 kostenlosen WordPress-Themes eines aussuchen, die im offiziellen WordPress.org-Themes-Verzeichnis verfügbar sind. Du kannst nach beliebten, neuesten, vorgestellten und anderen Funktionsfiltern (z. B. Branche, Layout usw.) sortieren. Du kannst mit der Maus zu einem Theme wechseln und siehst eine Vorschau-Schaltfläche. Wenn Du daraufklickst, wird die Themenvorschau geöffnet, in der Du sehen kannst, wie das Design auf Deiner Website aussehen würde. Der beste Tipp für die Auswahl des perfekten WordPress-Themes ist das Streben nach Einfachheit im Design. Es hilft Dir, die Dinge sauber und klar zu halten und Deinen Benutzern eine gute Erfahrung zu bieten. Sobald Du Dein WordPress-Theme ausgewählt hast, kannst Du Deinen ersten Blog-Beitrag erstellen.

Schritt 4. Erstelle Deinen ersten Blog-Beitrag

Um einen Blog-Beitrag zu schreiben, klickst Du in Deinem WordPress-Dashboard auf das Menü Beiträge »Neu hinzufügen. Du siehst einen Editorbereich, in dem Du Deinen ersten Blog-Beitrag schreiben kannst. WordPress verwendet einen blockbasierten Editor, bei dem jedes Element ein Block ist. Auf diese Weise kannst Du schöne Inhaltslayouts für Deine Blog-Beiträge erstellen. Wenn Du mit dem Schreiben fertig bist, klickst Du oben rechts auf dem Bildschirm auf die Schaltfläche veröffentlichen, um Deinen Blog-Beitrag öffentlich verfügbar zu machen.

Schritt 5. Plugins & Anpassungen

Sobald Du Deinen ersten Beispiel-Blogbeitrag geschrieben hast, willst Du wahrscheinlich mit dem Hinzufügen anderer üblicher Elemente auf Deiner Website beginnen, z. B. Kontaktformulare, Galerien, Schieberegler, Newsletter-Anmeldeformular usw.

Um all diese zusätzlichen Funktionen hinzuzufügen, musst Du Plugins verwenden.

WordPress-Plugins sind Apps, mit denen Du Deiner Website neue Funktionen hinzufügen kannst (ohne Code zu schreiben).

Allein im kostenlosen WordPress-Plugin-Verzeichnis stehen über 55.000 WordPress-Plugins zur Verfügung. Dies bedeutet, egal was Du erreichen möchtest, es gibt ein Plugin dafür.

So erstellst Du ein Kontaktformular in WordPress

Jede Website benötigt ein Kontaktformular. Es ermöglicht Deinen Benutzern Dir direkt eine E-Mail zu senden. Da WordPress kein integriertes Kontaktformular enthält, benötigst Du ein WordPress Form Builder-Plugin, um ein Kontaktformular auf Deiner Website hinzuzufügen.

Ich empfehle die Verwendung des WPForms Lite- Plugins. Es ist eine kostenlose Version des beliebten WPForms-Plugins, das meiner Meinung nach eines der besten Kontaktformular-Plugins für WordPress ist. Über 3 Millionen Websites verwenden WPForms! Du kannst das Plugin installieren, indem Du zu Plugins »Neue Seite hinzufügen gehst und WPForms in das Suchfeld eingibst. Als nächstes musst Du auf “Installieren” und dann auf “Aktivieren” klicken. Nach der Aktivierung musst Du zu WPForms »Neue Seite hinzufügen gehen um Dein erstes Formular zu erstellen. Dadurch wird die Builder-Oberfläche von WPForms geöffnet. Zuerst musst Du einen Namen für Dein Kontaktformular eingeben und dann auf die Vorlage “Einfaches Kontaktformular” klicken. WPForms erstellt nun ein einfaches Kontaktformular mit allen erforderlichen Feldern für Dich. Du kannst auf ein beliebiges Feld klicken um es zu ändern oder ein neues Feld aus der linken Spalte hinzufügen. Wenn Du mit dem Bearbeiten des Formulars fertig bist, klickst Du oben rechts auf die Schaltfläche Speichern und beendest den Formular-Generator. Du kannst jetzt eine neue Seite in WordPress erstellen, indem Du auf Seiten »Neu hinzufügen gehst und sie ‘Kontakt’ nennst. Auf dem Bearbeitungsbildschirm musst Du den WPForms-Block in den Editor eingeben.

So optimierst Du Deinen WordPress-Blog für SEO

Die meisten Anfänger optimieren beim Erstellen eines Blogs nicht für SEO. SEO (Suchmaschinenoptimierung) hilft Benutzern Deinen Blog in Suchmaschinen zu finden. Wenn Du mehr Traffic möchtest, ist es wichtig, dass Du Deinen Blog von Anfang an für SEO optimierst. Um loszulegen musst Du zuerst ein SEO-Plugin installieren und aktivieren. Hierfür gibt es einige – 2 SEO-Plugins habe ich in diesem Beitrag getestet. Nach der Aktivierung wird ein neuer Menüpunkt mit der Bezeichnung “SEO” angezeigt. Wenn Du daraufklickst gelangst Du zur Seite mit den Plugins-Einstellungen. Das Plugin enthält einen Schnellkonfigurationsassistenten, der Dich bei der Einrichtung unterstützt.

Weitere WordPress-Plugins und Anpassungen

Es gibt eine Menge anderer WordPress-Plugins, die Du installieren kannst. Anfänger finden es oft etwas überwältigend, nach den benötigten Plugins zu suchen.

Daher habe ich hier meine Expertenauswahl der besten WordPress-Plugins, die Du ausprobieren kannst.

  • Backup – UpdraftPlus ist das beste WordPress-Backup-Plugin. Du musst regelmäßige Backups Deiner Website erstellen, falls etwas schief gehen sollte.
  • Sicherheit – iThemes Security ist ein kostenloser Sicherheitsscanner für WordPress.
  • Leistung – Ich empfehle, entweder WP Rocket (Premium) oder WP Super Cache (kostenlos) zu verwenden, um WordPress zu beschleunigen. Weitere Informationen zu diesem Thema findest Du in meinem Artikel über Geschwindigkeit und Leistung von WordPress.
  • WP Statistics – mit diesem Plugin hast Du die Möglichkeit jede erdenkliche Statistik aus deinen Webseitenbesuchern zu ziehen. Eine gute Alternative zur Google Search Console

Schritt 6. WordPress beherrschen

Falls Du einmal keine Antwort auf Deine Frage findest, mach Dir keine Sorgen. Ich unterstütze Dich gerne mit meiner Erfahrung in den Bereichen SEO, WordPress und Webhosting. Du bekommst bei mir einen 360-Grad Service rund um Deinen Internetauftritt.

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