WooCommerce ist das führende und kostenlose E-Commerce Shopsystem im WordPress-Universum. Für viele ist es ein eigenständiges Shopsystem, allerdings ist es rein technisch gesehen ein zusätzliches Plugin, das in eine WordPress Webseite installiert wird. Das Plugin verwandelt einen WordPress-Blog im klassischen Sinne in einen vollwertig ausgestatteten Online-Shop – und das alles mit einem Klick. WooCommerce zeichnet sich hierbei vor allem durch seine Einfachheit und Vielseitigkeit aus. Viele große Shopsysteme wie Magento, Prestashop oder Shopware sind vollwertige Onlineshops und haben somit keine andere Existenzmöglichkeit. Der Woocommerce Shop vereint aber mit einer erstaunlichen Leichtigkeit ein Shopsystem, das mit einer zukünftigen Blog-Funktion und Content-Platzierung auf eine Content Marketing Strategie zielt, um neben der Präsenz im Internet gleichzeitig das Projekt der Suchmaschinenoptimierung (SEO) vollumfänglich umsetzen zu können.

Kleiner Tipp: Bei der Auswahl des passenden Shopsystems ist es immer wichtig darauf zu achten wieviele Produkte über den Onlineshop letztendlich angeboten werden. Ein Woocommerce hat sicherlich seine Vorzüge, allerdings ist es mit einer Artikelanzahl von ca. 5.000 Produkten aufwärts empfehlenswert sich auf größere Onlineshop-Systeme zu konzentrieren.

Für Dich als Betreiber einer Webseite ist das primäre Ziel bei Suchmaschinen wie Google gefunden zu werden. Mit SEO werden Maßnahmen ergriffen, um die Positionierung der eigenen Webseite bei Google zu verbessern. Hier unterscheidet man zwischen Onpage- und Offpage-Optimierung.

In diesem Beitrag erfährst Du alles über SEO für Woocommerce, von den wichtigsten Maßnahmen über die Entwicklung einer Strategie bis hin zu den größten Fehlern bei SEO in Kombination mit einem Woocommerce-Shop.

Dieser Blogbeitrag verschafft Dir einen Überblick und gibt Dir Tipps für den richtigen Einsatz von SEO für deinen WooCommerce Shop.

Was ist SEO und wie relevant ist es für WooCommerce?

SEO (Suchmaschinenoptimierung) ist für ein langfristiges und nachhaltiges Bestehen eines Onlineshops essenziell und muss in jeder Marketing Strategie eine Schlüsselrolle spielen. Um mehr organischen (also kostenlosen, sich auf natürliche Art und Weise entwickelnden) Traffic von Suchmaschinen wie Google, Yahoo, etc. zu erhalten, ist es notwendig eine gezielte Strategie für die Optimierung festzulegen.

Bei Eingabe eines Suchbegriffs bei Google durch einen potenziellen Kunden stellt Google dem Suchenden eine Ergebnisliste zur Verfügung. Studien beweisen, dass Kunden überwiegend aus den Top 5 Suchergebnissen eine Auswahl treffen und nur diese anklicken. Es gibt kaum Nutzer, die weiter unten suchen oder gar auf die zweite Suchergebnisseite gehen, um sich weitere Suchergebnisse anzuschauen. Eine weitere Erkenntnis ist, dass lediglich 4,8% der Suchenden überhaupt auf Seite 2 der Ergebnislisten landen. Auf Seite 3 sind es lediglich 1,1%. Mit anderen Worten: Um Traffic zu erhalten ist eine gute Platzierung Grundvoraussetzung. Man kann also davon ausgehen, dass man (fast) leer ausgeht, wenn man „nur“ auf der zweiten Seite bei Google gelistet ist. Wenn nun der Kunde auf ein Suchergebnis (SERP – Search Engine Result Page) klickt, reden wir von organischem Traffic.

Es gibt auch kostenpflichtigen nicht-organischen Traffic, für den die Online-Shops Geld für Werbung ausgegeben. Hier reden wir dann von Ads (Google Ads – ehemals Google Adwords und Bing Ads). Dieses Auktionsverfahren wird genutzt, um ganz oben in der Ergebnisliste zu landen. Ganz oben bedeutet hohe Sichtbarkeit und hohe Klickraten. Dies begünstigt User, die gerade eine transaktionale Navigation durchführen (sie sind bereit schnell einen Kauf abzuschließen).  Diese Seiten werden mit einem „AD“ vor dem Link gekennzeichnet. Das Ganze hat natürlich seinen Preis und ist nicht nachhaltig, da bei Ausschalten der Kampagnen alle Anzeigen wieder verschwinden.

Auf den nicht-organischen Traffic soll aber nicht näher eingegangen werden, denn sie spielen nach anderen Regeln, um Traffic auf Deinen Shop zu ziehen; SEO unterstützt bei der organischen – und damit für Dich kostenlosen – Gewinnung von Traffic.

Mit SEO für WooCommerce ist Dein Ziel Deine Shop- und Produktseiten unter den ersten Ergebnissen auf der ersten Suchergebnis-Seite zu bringen.

Es reicht jedoch nicht aus nur auf der ersten Seite zu sein, sondern auch hierbei ist eine gute Platzierung Grundvoraussetzung für Traffic. Die o.g. Studie ergab zusätzlich, dass das erste Ergebnis im Schnitt 32,5% des Traffics einheimst. Für das zweite Ergebnis waren es lediglich 17,6%, sprich man verliert hierbei bereits fast die Hälfte des Traffics. Bis zum sechsten Ergebnis auf der Liste ist der Traffic im Schnitt bei weniger als 5%.

Ziel einer SEO Optimierung für Woocommerce: So weit oben wie möglich auf der ersten Seite von Google, Yahoo und Co. zu ranken.

1. Keywords – Der Schlüssel zum SEO-Erfolg

Erfinde keine eigenen Keywords nur weil Du denkst, dass diese für Deine Produkte und Deinen Online-Shop relevanter sind. Nimm Dir hierbei Zeit für eine fundierte Keyword-Recherche, denn diese ist entscheidend bei SEO für WooCommerce. Man muss sich immer in den Kopf von potenziellen Käufern versetzen. Welche Suchbegriffe werden hier beispielsweise in Kombination mit anderen Wörtern verwendet, welche Synonyme sind auch interessant? Wie runde ich mein Keyword-Set ab, damit ich zum gleichen Thema die richtigen Interessenten gezielt auf die richtige URL bekomme? Das sind alles Fragen, die Dir ein Experte für Woocommerce SEO beantworten kann bzw. Dir für die richtige Strategie wichtige Tipps geben kann.

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Es ist immer wieder überraschend Begriffe zu sehen, nach denen Benutzer wirklich suchen. Bedenke, dass die Sprachsuche immer beliebter wird, was sich gerade in längeren Keywords und Phrasen abzeichnet. Die Tendenz geht generell immer weiter in Richtung Long Tail Keywords. Diese bestehen aus mehreren Wörtern (Beispiel: Adidas schuhe online kaufen). Kunden wissen mittlerweile, dass es notwendig ist gezielt mehr Keywords in der Suche zu verwenden, da somit das Ergebnis dedizierter auf die gesuchte Information geschnitten ist.

Wenn Du eine effektive WooCommerce SEO-Optimierung starten möchtest, solltest Du diese also in jedem Fall mit einer eingehenden Keyword-Recherche beginnen, um Deine optimalen Schlüsselwörter zu kennen bevor Du strategisch vorgehest. Ohne eine umfangreiche Keyword-Recherche sollte man keine SEO Optimierung starten, da man sonst ohne einen richtigen Plan im dunklen tappt.

Denn wenn Du bereits mit falschen bzw. schlechten Schlüsselwörtern angefangen hast, sind alle anderen Dinge, die Du im SEO durchführst, nicht zielführend. Und das aus einem ganz einfachen Grund:

  • Potenzielle Kunden finden Deinen Shop nicht mit den für die Suche verwendeten Keywords
  • Nutzer, die zu Deinem Shop geführt werden, können abspringen, wenn sie mit den benutzten Keywords nicht den passenden Inhalt vorfinden
  • Die Reichweite der Webseite wird eingeschränkt, wenn zu wenig themenrelevante Keywords und keine Keyword-Kombinationen vorhanden sind
  • Die allgemeine Sichtbarkeit der Webseite kann nicht wachsen und bleibt nur in einem geringen Maß auffindbar

Wie soll ein Kunde wissen, dass Du ein unschlagbares Angebot hast oder Artikel anbietest, die kein anderer hat, wenn er Dich nicht findet? Daher kannst Du am besten mit folgenden Tipps beginnen, wo man für eine eingehende Keyword-Recherche starten kann:

Keyword-Vorschläge von Amazon

Ganz klar, Amazon ist mit hoher Wahrscheinlichkeit auch Dein größter Konkurrent. Jedoch ist es wichtig, dass Du das Verständnis dafür hast was aus Amazon geworden ist: Amazon ist nicht nur einfach ein Online-Shop, wo man jeden erdenklichen Artikel kaufen kann. Amazon hat sich auch zu einer der größten Produkt-Suchmaschinen entwickelt. Viele potenzielle Käufer gehen bei einer Produktsuche gleich zu Amazon und umgehen den Weg zu einer Suchmaschine wie Bing oder Google. Der Vorteil dabei ist, dass man nicht noch unnötig viele Suchergebnisse anklicken muss, um die notwendigen Informationen zu bekommen. Amazon liefert den gewünschten Artikel im Suchergebnis aus zusammen mit dem entsprechenden Preis und mögliche Alternativen. Das Ganze basiert auf Daten, die Amazon durch Produktsuchen verschiedener Kunden gesammelt, ausgewertet und logisch zusammengefügt hat, um dem Kunden die bestmögliche User-Experience zu ermöglichen. Amazon ist der größte eCommerce-Shop weltweit, was sie zu einer Goldgrube an Produkt-fokussierten Schlüsselwörtern macht. Du kannst Amazon für Deine Schlüsselwort-Recherche folgendermaßen nutzen:

Gehe zu Amazon.de und gib ein Schlüsselwort ein, um nach Produkten aus Deinem Produktsortiment zu suchen. Schnell wirst Du erkennen welche Produkte gezeigt werden und welche zusätzlich angeboten werden, basierend auf dem Amazon Algorithmus. Die von Amazon vorgeschlagenen Schlüsselwörter neigen dazu sehr zielgerichtet zu sein und helfen Dir die richtigen Schlüsselwörter zu finden und zu nutzen. Ausserdem kommt hier auch guter Input, um das Keyword-Set zu erweitern. Wiederhole diesen Vorgang für Deinen Shop bzw. für alle  Produkte Deines Shops und wiederhole das in gewissen Abständen, um über einen längeren Zeitraum immer auf den neuesten Stand zu sein.

Google Suggest

Google Suggest funktioniert ähnlich wie ein Tool, das basierend auf den eingegebenen Suchbegriff Kombinationen und ähnliche Vorschläge bringt. Man kann davon ausgehen, dass die angezeigten Vorschläge auf Nutzererfahrung, Suchvolumen und Keyword-Matching Erfahrung von Google basieren. Einfach mal ausprobieren. Es ist ein tolles kostenloses Tool. Den Gegencheck, ob tatsächlich auch die meist genutzten Suchbegriffe angezeigt werden, kann man anhand des Suchvolumens durchführen. Bislang hatte ich immer die Bestätigung dafür.

SEMRush (kostenpflichtig)

SEMRush ist eine Online-Software, die Dir zeigt welche Schlüsselwörter Deine Konkurrenten nutzen und für welche sie ranken.

Du gibst hierfür nur die URL eines Wettbewerbers ins SEMRush-Suchfeld ein, klicken auf Organic Research und die Software listet alle Schlüsselwörter auf, mit denen Dein Konkurrent in den Suchmaschinen geranked ist. Mit nur einem weiteren Klick hast Du die Möglichkeit ähnliche Webseiten zu betrachten.

Sistrix (kostenpflichtig)

Sistrix funktioniert hierbei ähnlich wie SEMRush, allerdings hat Sistrix einen eigenen Sichtbarkeitsindex, der vor allem in Deutschland eine hohe Relevanz hat. Durch Eingabe der eigenen Domain werden alle Keywords zu den jeweiligen URLs angezeigt, die Top10 und Top100 Platzierungen im Google Ranking vorweisen. Zusätzlich kann man das gleiche Spiel mit den Konkurrenten machen, um zu erkennen welche Keywords genutzt werden und vor allem in welchen Positionen diese ranken. Einzelne URLs können auch gezielt durchforstet werden. Der Service ist allerdings nicht kostenlos.

2. Struktur der Webseite

Unter der Struktur einer Webseite – auch Architektur genannt – versteht man die Organisation und Anordnung der Links in der Hauptnavigation und der allgemeinen Linkstruktur/-hierarchie. Dies ist ein sehr wichtiger Punkt für jede Seite, der bei einer bevorstehenden SEO-Optimierung ins Auge genommen werden sollte. Die Hauptnavigation ist für Google der wichtigste Linkverteiler schlecht hin. Durch die Haupt-Links in der Hauptnavigation fließt der meiste Trust und die meiste Authority. Viele Links verschenken somit Potenzial – auch heute werden noch URLs wie Datenschutz und Impressum in der Hauptnavigation gelistet. Ergibt das Sinn? Ganz klar – nein. Denn ein potenzieller Käufer, der Deinen Firmennamen nicht kennt, sucht auf Google mit generischen Begriffen. Somit ist seine Einstiegsseite entweder die beschriebene Dienstleistung oder das angebotene Produkt. Selten bis kaum sind das Impressum oder weitere rechtliche Seiten für den Einstieg verantwortlich. Aus diesem Grund kann man diese Verlinkungen getrost in den Footer setzen, um somit die Aufspaltung des Trust-/Authority-/PageRank Stroms, der durch jede Webseite fließt, hauptsächlich auf weniger Seiten zu konzentrieren. Auch für eCommerce Webseiten ist das besonders wichtig. Der Grund: eCommerce Webseiten neigen zu weitaus mehr Seiten im oberen Bereich als der durchschnittliche Blog oder andere Webseiten.

Es gibt Onlineshops, die mehrere Millionen URLs haben. Um so mehr URLs (Produkte und Kategorien) vorhanden sind, um so wichtiger ist es auf eine logische und pragmatische Architektur zu achten. Für Deine Nutzer und für die Suchmaschinen wird die Navigation vereinfacht.

Vorgehensweise für eine optimale Woocommerce SEO Struktur

Es gibt keine Regeln, die man hier beachten muss. Jeder ist seines Schicksals Schmied, bzw. seines SEO-Schicksals. Denn letztendlich gibt es nur eine nicht optimierte und eine optimierte Architektur. Ein paar Vorschläge habe ich dennoch:

Vorschlag 1: Gestalte die Architektur so simple wie möglich, um für eine SEO Optimierung nicht notwendige URLs zu prominent zu platzieren

Vorschlag 2: Am Besten Du verwendest in der Hauptnavigation deine wichtigsten Kategorien aus Deinem Shop mit generischen Suchbegriffen, die für deine Produkte relevant sind. Hast Du eine gut optimierte Kategorie-Seite mit Fokussierung auf ein generisches Wort, bringt es dir vielleicht nicht gleich viele Sales, jedoch kannst du dadurch für stark umkämpfte Keywords gute bis sehr gute Positionen erreichen, die der gesamten Sichtbarkeit der Webseite gut tun.

Vorschlag 3: Halte die Klicks, die notwendig sind, um zu einer URL (Unterseite) zu kommen, so gering wie möglich. Die Klick-Tiefe ist ein wichtiger Punkt, um auch die Usability für Deine Besucher stets nutzerfreundlich zu halten. Es sollte keine Seite mehr als 3 Klicks von der Homepage entfernt liegen – je weniger Klicks benötigt werden, desto besser.

3. On-Page SEO – Optimierung auf Seitenebene

Als nächstes optimierst Du Deine Kategorien und Produktseiten. Das ist ein wichtiger Schritt, weil diese zwei Seitenarten den Großteil des Traffics auf die meisten WooCommerce Shops ziehen.

Ein Nutzer, der „grüne Under Armour Schuhe Größe 43“ eingibt, hat garantiert größere Kaufabsichten als jemand auf der Suche nach „Schuhe online kaufen“.

Um Deine Produktseiten bestens nach SEO-freundlichen Möglichkeiten zu gestalten, achtest Du auf folgende Dinge:

Title Tag

Der Title Tag ist der sogenannte Seitentitel und ist somit die Bezeichnung der Produktseite. Er ist auch die blaue erste Zeile eines Google-Ergebnisses, die den Besucher mit lediglich einem Klick auf die Produktseite bringt.

Meta Tag Description

Bei der Meta Tag Description bietet sich Dir die Möglichkeit in ca. 150 Buchstaben Deine Seite zu beschreiben. Du kannst daher Sätze statt einzelner Schlüsselwörter eingeben. Ziel ist hierbei zu verdeutlichen was für ein Content Deine Seite bietet bzw. darstellt.

Content der Produktseite

Experten empfehlen über Jahre diverse Optimierungsmöglichkeiten für Content. Da sich aber ständig etwas verändert, sind Vorgehensweisen, die vor ein paar Monaten noch empfohlen wurden, teilweise bzw. mittlerweile hinfällig. Es gibt jedoch einige On-Page SEO-Empfehlungen, die ich Dir für die Unterseiten Deines WooCommerce Shops empfehlen kann:

  • 1. Themenrelevante Beschreibung erstellen
  • 2. Streue die Schlüsselwörter zusammen mit möglichen Kombinationen (Beispiel „Under Armour Schuh kaufen“)
  • 3. Zusammenfassung mit Bullet-Points
  • 4. Interne Verlinkung zu relevanten Seiten, die auch von Interesse sein könnten
  • 5. Konzentriere dich wirklich nur auf 1 Fokuskeyword (Hauptkeyword) pro Unterseite und nutze nur weitere Keywords, wenn diese gut in Kombination passen mit dem Hauptkeyword – somit signalisierst du, dass die Unterseite gezielt über ein Produkt bzw. Thema berichtet (nämlich dein Hauptkeyword)

Vorsicht! Google bestraft Seiten, die ein Schlüsselwort offensichtlich zu oft benutzen mit schlechterem Ranking. Für Google zählt es, dass ein Nutzer einen Mehrwert erhält, in dem er auf eine Seite klickt. Wenn ein Text allerdings mit zu vielen Keywords „verdichtet“ ist, kommt der Verdacht von „Keyword-Spamming“ sehr schnell auf und Google bevorzugt URLs mit besserem Content.

  • 5.: Nutze kurze, Schlüsselwort-reiche URLs

Das sieht beispielsweise so aus: https://www.domain.de/kategorie oder https://www.domain.de/produkt.

Um so kürzer eine URL, um so besser ist dies für die Wahrnehmung des Kunden bzw. auch für das Google-Ranking selbst. Um so dichter das wichtigste Keyword an die TLD (Domain-Endung, in unserem Beispiel „.de“) gesetzt wird, um so besser wirkt es sich aus in der allgemeinen Fokussierung der URL für ein Keyword.

Kosten für Woocommerce SEO

Die wichtigste Frage bei der SEO Optimierung eines Woocommerce Onlineshops ist: „Was kostet SEO für Woocommerce„? Es gibt viele Abrechnungsmodelle bei der Zusammenarbeit zwischen einem Onlineshop-Betreiber und einem Experten für Woocommerce SEO (Hier Angebot einholen). Viele (selbsternannte?) SEO-Experten bieten zusätzlich Versprechen innerhalb von einem gewissen Zeitraum auf Position 1 zu kommen. Das hört sich schon gut an, aber was steckt denn genau dahinter? Wird Dir denn gesagt was die Vorgehensweise ist? Wird aktiv am Online-Shop gearbeitet und vor allem: Gibt es auch eine Beratungsleistung oder kauft man eine Black-Box?

Hier unterscheide ich mich von anderen Anbietern. Ich involviere den Kunden stets in das, was ich für ihn mache. Was für einen Sinn ergibt es, wenn ich „vor mich hin arbeite“ und der Kunde gar nicht weis was ich aktuell mache? Dies erweckt nicht wirklich Vertrauen in meine Arbeit. Deshalb bevorzuge ich volle Transparenz, Forecasts, wöchentliche Telefonate zur Maßnahmenbesprechnung, Auditierung, Projektmanagement und volle Einbindung in das, was ich mache. Nur so gewinne ich neben dem Vertrauen auch ein gewisses Verständnis durch den Kunden für das, was ich mache und empfehle. Ein Kunde versteht eine Maßnahme nur dann, wenn man ihn involviert.

Monthly Fee oder Flatrate

Das beliebteste und am meisten verbreitetste Abrechnungsmodell ist mit Sicherheit die monatliche Abrechnung einer fixen Vergütung. Somit sichert sich der Kunde die Arbeit eines Experten monatlich und der SEO Experte plant monatlich ein entsprechendes Stundenkontingent für den Kunden ein. Sinn macht es dann, wenn der SEO Profi gewisse Aufgaben vordefiniert, die z.B. einen wöchentlichen Call, pro-aktive Optimierungen, Projektmanagement und eine Beratungsdienstleistung beinhalten. Viele Kunden erblassen vor den Anblick eines Angebots, bei dem eine monatliche Vergütung fällig wird. Was viele dabei vergessen ist aber, dass man sich ja das geballte Know-How eines Branchenexperten einkauft. Der Branchenexperte (SEO-Mann) investiert viel Zeit und viel Geld dafür immer auf dem neuesten Stand zu bleiben. Da der Woocommerce Onlineshop Betreiber dauerhaft von diesem Know-How profitieren möchte, ist es normal, dass dafür auch mehr bezahlt werden muss als für einen „normalen Mitarbeiter“ oder eines Studenten. Ein Inhouse-Mitarbeiter kann günstiger sein, wenn man lediglich die investierte Arbeitszeit rechnet. Jedoch darf man Fortbildungskosten, Seminarkosten, SEO-Tools und viele weitere Zusatzkosten nicht „wegretuschieren“. Eine monatliche Betreuung beginnt in der Regel ab 500 Euro/Monat und kann je nach Größe des Onlineshops und Umfang der Betreuung schnell auf einen vierstelligen oder (bei Vollauslastung) fünf-stelligen Betrag steigen.

Betreuung zum Stundensatz

Eine Betreuung gegen Bezahlung eines Stundensatzes kann für Flexibilität sorgen. Aber auch nur, wenn Maßnahmen vordefiniert werden und man stets einen Überblick der Stunden hat, die anfallen werden. Gegen Ende des Monats sollte man immer einen Leistungsnachweis einfordern. Es ist wichtig stets im Kontakt zu bleiben, damit auch das Vertrauen bestehen bleibt. Der Kunde sollte immer wissen an was der SEO Experte arbeitet und wieso Kosten anfallen. Der Kunde sollte hier auch stets im Bilde bleiben wie lange eine Maßnahme dauert und wieso diese benötigt wird. Die Kosten liegen für eine abrechenbare Stunde liegen zwischen 90 Euro und 190 Euro, der Tagessatz liegt hierbei zwischen 800 und 1.500 Euro zzgl. Anfahrt. Der Tagessatz liegt tendenziell höher wenn man es rein auf Stunden rechnet, da hier auch die Vorbereitung auf den Tag vor Ort mit einfließt.

Fazit zur WooCommerce SEO Optimierung

Es reicht leider nicht nur ein WooCommerce Plugin zu installieren und ein paar Optimierungen durchzuführen. Suchmaschinenoptimierung ist ein fortlaufender Prozess, der nicht mit Halbwissen durchgeführt werden sollte, sondern mit der Betreuung eines Experten. Die Optimierung von Woocommerce Onlineshops ist nicht gleichzustellen mit der Optimierung einer WordPress Webseite. SEO Optimierung für Webseiten oder Onlineshops unterscheidet sich erheblich. Es gilt viele Aspekte zu beachten, die nicht für gewöhnliche Webseite in Frage kommen. Die wichtigste Lektion dieses Beitrags lautet definitiv: Ist der Webshop für Benutzer leicht verständlich, kann man darin einfach navigieren, sind wichtige, aber keine überflüssigen Informationen vorhanden, dann wird das auch von Google, Bing, Yahoo und weiteren Suchmaschinen belohnt werden.

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