Offpage Optimierung 2022: Mit diesen Maßnahmen und Tools bringst Du deine Webseite nach vorne!

Offpage Optimierung 2022 danielemulas.com
Lesezeit: 6 Minuten

Die Offpage Optimierung ist eine Teildisziplin der Suchmaschinenoptimierung und beschreibt Maßnahmen außerhalb Deiner Webseite, die die Sichtbarkeit in den Ergebnissen der Suchmaschinen verbessern. Neben dem Aufbau von Backlinks musst Du bei Offpage SEO-Maßnahmen auch Webverzeichnisse, soziale Netzwerke und Pressearbeiten im Blick haben. Wir zeigen Dir die wichtigsten Maßnahmen und Tools, die Deine Webseite 2022 ganz nach oben bringen!

Was genau bedeutet Offpage SEO?

Damit eine Webseite in den Suchergebnissen möglichst weit vorne auf den ersten Seiten aufgeführt wird, musst Du SEO – Search Engine Optimization – betreiben. Neben Maßnahmen direkt auf Deiner Webseite, beispielsweise der Verwendung von Keywords in Deinen Texten, musst Du auch das ganze „Drumherum“ beachten. Alle Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung, die nicht direkt auf Deiner Webseite durchgeführt werden, werden als Offpage SEO bezeichnet. Häufig wird unter dem Begriff das Linkbuilding aufgeführt, also Verweise von anderen Seiten auf Deine eigene Webseite. Linkbuilding ist in der Tat ein großer Teilbereich von Offpage SEO-Maßnahmen – allerdings spielen darüber hinaus noch weitere Faktoren eine Rolle, wenn es um eine gute Positionierung Deiner Webseite in den Suchergebnissen geht.

Wie unterscheiden sich Onpage und Offpage Maßnahmen?

Onpage SEO umfasst alle Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung, die Du auf Deiner eigenen Webseite durchführst. Hierzu gehört die Erstellung von hochwertigem, mit passenden Keywords angereichertem Content genauso wie technische Optimierungen der Ladezeiten, die Anpassung Deiner Seite für die Anzeige auf mobilen Endgeräten oder die anwenderfreundliche Strukturierung Deiner Inhalte. Offpage Maßnahmen hingegen umfassen alle Optimierungen, die nicht direkt auf Deiner eigenen Seite stattfinden, sondern „drumherum“ im Internet.

Warum ist die Offpage Optimierung so wichtig?

Den Suchmaschinen, allen voran der Gigant Google, ist vor allem eines wichtig: Die Suchenden sollen Vertrauen in die angezeigten Suchergebnisse haben. Mit dem Core-Update 2018 hat Google erstmals Kriterien wie E-A-T (Expertise, Authority and Trustworthiness) eingeführt. Gerade für „Trustworthiness“, auf Deutsch „Vertrauen“, spielen Verweise von anderen auf Deine Seite eine große Rolle. Die Suchmaschinen gehen davon aus, dass eine Seite, auf die häufig verlinkt wird, ein Thema ganz besonders gut, umfassend und mit einem Mehrwert für die Leser abhandelt. Du kannst Dir einen Backlink wie eine Empfehlung für Deine Webseite vorstellen. Wer Deine Seite verlinkt, hat Deine Inhalte als besonders relevant gekennzeichnet und Deinen Aussagen eine gewisse Autorität unterstellt. Je mehr fremde Seiten auf Deine Seite verlinken, desto wertvoller sind Deine Inhalte in den Augen der Suchmaschinen. Belohnt wird diese Beliebtheit dann mit einem besseren Ranking. Google und Co. halten sich zwar nach wie vor bedeckt, was die genaue Arbeitsweise der Algorithmen anbelangt. Aber eines ist auffällig: Seiten, die auf Platz 1 der Suchergebnisse geführt werden, haben im Durchschnitt rund viermal mehr Backlinks als die Webseiten auf den Folgeplätzen.

Beim Linkbuilding geht Qualität vor Quantität

Du brauchst für Deine Off Page Optimierung Backlinks auf Deine Seite, soviel ist klar. Doch wie bekommst Du nun die gewünschten Verweise? In längst vergangenen Zeiten war Linkbuilding eine recht einfache Sache. Du konntest Dir Links ganz einfach kaufen oder Dich in spezielle Verzeichnisse eintragen. Beides geht auch heute noch – allerdings läufst Du hier Gefahr, dass Dich die Suchmaschinen abstrafen! Denn gekaufte Links sind alles, nur nicht hochwertig. Backlinks, die Deine Seite wirklich nach vorne bringen, lassen sich in drei Kategorien einteilen:

  1. Natürliche Backlinks: Diese Form der Verweise auf Deine Seite steht nicht umsonst auf unserem ersten Platz. Denn für natürliche Backlinks musst Du zum einen selbst aktiv nichts tun, zum anderen signalisieren sie den Suchmaschinen, dass Deine Inhalte wirklich top sind. Hätten wir beispielsweise im Rahmen der Recherche für diesen Text auf Deiner Webseite besonders relevante Informationen gefunden und einen Link zu Dir gesetzt, hättest Du einen Backlink von uns erhalten – ohne dafür jemals mit uns in Kontakt getreten zu sein.
  2. Redaktionelle Backlinks. Auf Platz zwei stehen Links, für die Du selbst aktiv tätig werden musst. Für redaktionelle Backlinks bittest Du Deine Kunden, Betreiber anderer Webseiten oder auch Influencer:Innen darum, auf ihren Seiten einen Verweis zu Deinen Angeboten einzubauen. Meistens erhältst Du redaktionelle Backlinks in Form eines Tauschgeschäftes: ich verlinke auf Deine Seite, dafür verlinkst Du auf meine Seite. Eine weitere sehr beliebte Form der redaktionellen Backlinks ist das Verfassen von Gastbeiträgen. Wenn Du auf einer fremden Seite Deinen Text unterbringen darfst, beispielsweise weil Du mit Deiner Expertise hochwertige Zusatzinhalte schaffen kannst, ist ein Link auf Deine eigene Seite, etwa in den Quellenverzeichnissen, immer erlaubt.
  3. Nicht redaktionelle Backlinks. An der Grenze zum Black-Hat SEO, der „Dunklen Seite der Suchmaschinenoptimierung“, liegen nicht redaktionelle Backlinks, die Du Dir selbst aufbaust. Bei dieser Form des Linkbuildings trägst Du Deine Webseite in Online-Verzeichnisse ein, bastelst Links in Pressemitteilungen ein oder ergänzt Deine Signatur in Foren, Blogs und den sozialen Netzwerken mit einem Link auf Deine Webseite. Nicht redaktionelle Backlinks können dir ganz schnell ganz viel Traffic bringen – zumindest bis zu dem Tag, an dem die Suchmaschinen erkennen, dass Du mit nicht ganz sauberen Methoden arbeitest und Dich entsprechend abstrafen. Wenn Du nicht redaktionelle Backlinks aufbauen willst, solltest Du unbedingt wissen, was Du tust. Ansonsten kann Deine Seite ganz schnell in der Unsichtbarkeit verschwinden.

 

Wie Du Linkbuilding betreibst, lernst Du in unserem Blogartikel: „Linkbuilding – so baust Du nachhaltig Backlinks auf

Welche Tools solltest Du für Off Page SEO kennen?

Neben den „großen“, kostenpflichtigen Tools rund um die Suchmaschinenoptimierung bieten sich gerade für kleinere Webseiten oder erste Schritte in Sachen SEO kostenfreie Lösungen an, mit denen Du Deine Onpage und Offpage Maßnahmen verfolgen und optimieren kannst. Zu unseren Lieblingen im Bereich der kostenfreien Tools zählen:

  • Google Search Console: Das wohl wichtigste und mächtigste Werkzeug kommt direkt vom Suchmaschinengigant – und kostet Dich nichts. Mit der Google Search Console kannst Du Deine Webseite rundum überwachen, Dir die wichtigsten Kennzahlen anzeigen lassen und die Indexierung Deiner Seiten steuern. Kurzum, es gibt eigentlich nichts, was die Search Console nicht kann.

 

Google Search Console link Überwachung
Quelle: Google Search Console

 

  • Seobility: Gerade für Einsteiger bietet Seobility nach kostenloser Registrierung eine ganze Menge wertvoller Tools, unter anderem einen Backlinkcheck. Der große Vorteil von Seobility ist die anwenderfreundliche Menüoberfläche. Ohne große Einarbeitung erhältst Du schnell und übersichtlich die benötigten Informationen.

 

Backlink Check Tool Seobility
Quelle: https://freetools.seobility.net/de/backlinkcheck

 

  • Open Link Profiler: Das kostenlose Tool zeigt Dir Ankertexte, Linkziele, Link Kontext oder die Qualität der Links an. Auch wenn der Open Link Profiler etwas weniger genau als die kostenpflichtigen Alternativen arbeitet: Für den Einstieg in Offpage Optimierungen führt unserer Meinung kein Weg an dem Tool vorbei.

 

OpenLinkProfiler als Backlinktool
Quelle: https://openlinkprofiler.org/

 

Last but not least: Nutze die Macht der Presse

Weiter oben haben wir erwähnt, dass das Aussenden von Pressemitteilungen unter Umständen „gefährlich“ sein kann – wenn Du wahllos schlechte Inhalte über nicht zertifizierte Presseportale verteilst. Pressemitteilungen haben aber auch eine helle Seite. Denn mit Veröffentlichungen auf Presseportalen, die die Qualitätsanforderungen von Google erfüllen, kommunizierst Du wichtige Neuigkeiten rund um Dein Unternehmen direkt an Deine Zielgruppe, stärkst die Reputation Deiner Webseite und sorgst ganz nebenher noch für eine hervorragende Imagebildung. Ach ja, und natürlich sorgst Du auch noch für den ein oder anderen Backlink.

Wir hoffen, Dir einen ersten Einblick in die Möglichkeiten der Off Page Optimierung gegeben zu haben. Wenn Du noch Fragen zum Thema hast, ruf uns doch einfach einmal an oder schreibe uns eine Nachricht. Wir freuen uns auf Deine Kontaktaufnahme!

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